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01.02.2006
Quelle:
Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten

„Neue“ Häuser geben Ost mehr Lebensqualität

Sanierung der Wohnblocks macht Fortschritte. Erste Wohnungen sind bezugsfertig. Kuth unterstreicht die hohe Akzeptanz der Umbauten bei den Mietern.

Eschweiler. Nur noch wenige Tage wird es dauern, bis die ersten Mieter ihre neu sanierten Wohnungen in Ost beziehen. Seit Juli vergangenen Jahres waren vier Doppelwohnblocks an der Weser- und Oststraße saniert worden. Jetzt ist dieser erste Sanierungsabschnitt an der Weserstraße 12 und 14 beendet. Gestern besichtigten zahlreiche Mieter und Interessierten die neu sanierten Wohnungen.

Durch die Umgestaltung der Grundrisse wurden die 60 vormals vorhandenen Wohnungen auf 48 Wohneinheiten mit 55, 69 und 94 Quadradmeter Größe verändert. „Die alten Wohnungen wurden komplett entkernt. Es verblieben nur die tragenden Decken und Wände.“, erläuterte Winfried Kuth als Geschäftsführer der verantwortlichen Strukturförderungsgesellschaft Eschweiler.

Wurden bisher die Wohnungen mit Einzelhöfen beheizt, so geschieht dies zukünftig über eine Fußbodenheizung. „Dies ist ein Novum im sozialen Wohnungsbau“, freute sich Kuth auch in Namen der zahlreichen Firmen aus Eschweiler und Umgebung, die an den Sanierungarbeiten beteiligt waren. Rund 3,3 Millionen Euro wurden als Bauvolumen für einen Doppelblock umgesetzt. 1,6 Millionen Euro wurden dabei vom Land Nordrhein-Westfalen aus dem Modernisierungsprogramm bewilligt. „Auch aus den umfangreichen Programmen der Kfw-Bankengruppe konnte ein Teil der benötigten Mittel in Anspruch genommen werden“, erläuterte Winfried Kuth.

Auch im Doppelwohnblock der Weserstraße 16 und 18 laufen die Sanierungsarbeiten auf Hochtouren. In zirka drei Monaten finden hier viele Menschen ein neues Zuhause. Danach werden die Arbeiten an der Oststraße 10 und 12 begonnen; der letzte Abschnitt der bis Ende des Jahres andauernden Arbeiten wird mit der Weserstraße 17 und 19 beendet. „Die hohe Akzeptanz der Mieter bei dieser umfangreichen Sanierung machen uns Mut, auch die restlichen Wohnungen zu sanieren“, so Kuth. Der Aufsichtsrat der Strukturförderungsgesellschaft hat daher die Geschäftsführung mit der Planung und Finanzierung für diese restlichen 120 Wohnungen beauftragt.

Bauleiter Jürgen Hansen von der für die Baudurchführung verantwortlichen EBV GmbH richtet einen Appell an die zukünftigen Hausbewohner: „Halten Sie diese Wohnungen in Ordnung, damit Eschweiler-Ost den guten Namen bekommt, den es verdient“. (dmü)

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